Beren und Lúthien - Coverbild der deutschen Ausgabe

Auf so etwas hoffen Fans immer und überall – dass von ihrem leider verstorbenen Idol ein verschollenes Werk auftaucht.

Über 100 Jahre nach Erscheinen des Herrn der Ringe (Lord of the Rings) veröffentlicht nun der Sohn von J.R.R. Tolkien, Christopher Tolkien, diese im „Herr der Ringe“-Universum spielende Liebesgeschichte. Und zwar in der ursprünglichen Version, wie von J.R.R. Tolkien verfasst.

Ein paar Tage müssen wir uns noch gedulden, „Beren und Lúthien“ erscheint bei Klett-Cotta am 10.06.2017.
Wer möchte kann natürlich schon direkt vorbestellen, um es am Erscheinungstag direkt in Händen halten zu können.

Und wer überhaupt nicht warten möchte – die englische Originalausgabe „Beren and Luthien“, erschienen bei Harper Collins, ist bereits lieferbar und kann auch bei uns bestellt werden. Heute bestellt – morgen da!

Beide Werke sind von Allan Lee illustriert, der für das originale Set-Design vom „Herr der Ringe“ mit einem Oscar ausgezeichnet wurde.

Auszug aus dem Klappentext:

Ein dramatisches Schicksal überschattet die Liebe von Beren und Lúthien. Sie gehört den unsterblichen Elben an, während er ein Sterblicher ist. In seiner tiefen Abneigung gegen alle Menschen zwingt ihr Vater, ein großer Elbenfürst, Beren eine unlösbare Aufgabe auf: Bevor dieser Lúthien heiraten darf, muss er von Melkors Krone einen Silmaril rauben. Den Leser erwartet die schönste Geschichte Tolkiens. Speziell für diese Ausgabe hat der bekannte Tolkien-Künstler Alan Lee zahlreiche Farbgemälde und Zeichnungen geschaffen. Unerschrocken macht sich Beren auf den Weg, den Silmaril für seine Liebe zu gewinnen. Da setzt Melkor, auch Morgoth der Schwarze Feind genannt, die fürchterlichsten Kreaturen – skrupellose Orks und schlaue Wölfe – gegen Beren ein. Aber die Liebe zwischen Lúthien und Beren reicht buchstäblich über den Tod hinaus.   Diese ohne Übertreibung schönste Geschichte Tolkiens ist in nicht endgültiger Form Bestandteil des »Silmarillion«, des »Buchs der Verschollenen Geschichten« und des »Leithian Liedes«. Christopher Tolkien hat versucht, die Erzählung von Beren und Lúthien aus dem umfangreichen Werk, in das sie eingebettet ist, herauszulösen. Er erzählt sie mit den Worten seines Vaters: zunächst in ihrer ursprünglichen Form, dann gemäß späteren Texten. So wird sie in ihrem Wandel dargestellt. Die hier erstmals zusammen präsentierten Texte enthüllen Aspekte, die sowohl was die Handlung, als auch was die erzählerische Unmittelbarkeit anbelangt, später verlorengegangen sind.

J. R. R. Tolkien, geboren am 3. Januar 1892 in Bloemfontein (Südafrika), wuchs in England auf. Von 1925 an war er Professor für englische Philologie in Oxford und erwarb sich schon bald großes Ansehen als einer der bedeutendsten Philologen weit über die Grenzen Englands hinaus. Der Hobbit, Der Herr der Ringe und Das Silmarillion sind die wichtigsten Werke der Fantasyliteratur. Der große Erzähler starb 1973 in Bournemouth. Christopher Tolkien, geboren am 21. November 1924, hat sich nach dem Tod seines Vaters ganz der Herausgabe der bis dahin unveröffentlichten Werke gewidmet. Er lebt mit seiner Frau Baillie in Frankreich. Alan Lee, geboren am 20. August 1947 in Middlesex (England), ist mit seinen Illustrationen von Mittelerde den Tolkienfans rund um den Erdball bekannt. Für seine Entwürfe zur Verfilmung von Der Herr der Ringe erhielt er 2004 einen Oscar.