Adler Olsen äussert mit scharfen Worten seine Kritik am neuen, nach Stieg Larsson geschriebenen Roman „Verschwörung“ von David Lagercrantz. 

Seinen Worten nach sei es „respektlos und verkehrt“ den verstorbenen Stieg Larsson „auszunutzen“, indem dessen Trilogie fortgeführt wird. Lagercrantz hat allerdings den offiziellen Segen Larssons Erben erhalten und sei auch ein sehr guter Autor, so Adler Olsen. 
Das Sagen, Reihen oder Romane auch nach dem Tode der Autoren – oder auch schon vorher – von anderen fortgeführt werden, ist nichts Neues. Im Gegenteil, häufig führen Autoren selber schon Nachfolger an ihre Werke heran, aus den unterschiedlichsten Gründen. 

Es sei angemerkt, dass Adler Olsen „Verschwörung“ nicht gelesen hat und dies auch nicht tun werde, so der dänische Star-Autor. 

Die Qualität kann er also nicht beurteilen, doch worum geht es dem Dänen hier? Ums Prinzip? Fürchtet er, vielleicht zu recht, dass eine Kult-Saga wie die Millennium-Reihe durch einen weiteren Band nur verlieren kann? Oder geht es ihm gar um seine eigenen Romane, welche von Aufmachung und Titel her denen Stieg Larrsons doch sehr ähneln … letztendlich kann es niemand ausser Adler Olsen selbst mit Bestimmtheit wissen. 

Wir bleiben, ob dieser harschen Reaktion, doch etwas verwundert zurück und können nur eines empfehlen – urteilen Sie selbst.